Cannabis könnte Posttraumatische Belastungsstörungen lindern

Eine Studie der Psychologin Irit Akirav (1) von der Universität Haifa (2) zeigt, wie Cannabis bei der Behandlung Posttraumatischer Belastungsstörungen (PTBS oder PTSD) (3) helfen könnte. Diese entstehen, wenn Menschen lebensbedrohlichen Situationen ausgesetzt sind – etwa bei Naturkatastrophen (4), Attentaten (5) oder Kriegsgeschehnissen (6). Vor Allem bei Soldaten, die im Irak oder in Afghanistan (7) stationiert waren, nahm die Zahl solcher Erkrankungen in den letzten Jahren stark zu.

 

 

Akirav beschäftigt sich seit Langem mit der Wirkung von Cannabinoiden auf das Gedächtnis, erlernte Reaktionen und Traumata. In einer zusammen mit dem Studenten Eti Ganon-Elazar durchgeführten und im Journal of Neuroscience veröffentlichten Studie[1] legt sie nun dar, dass die Aktivierung von Cannabinoid-Rezeptoren im basolateralen Kernkomplex der Amygdala (BLA) den verstärkenden Effekt von Stress bei der Konditionierung ausgleicht.

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