LED Grow Lampen für Cannabis: Der ultimative Guide für maximalen Ertrag

Die Wahl der richtigen LED Grow Lampen ist zweifellos eine der wichtigsten Entscheidungen, die du als Indoor-Grower treffen musst. Denn das Licht ist der Motor der Photosynthese und bestimmt maßgeblich, wie schnell deine Pflanzen wachsen und wie üppig die Ernte ausfällt. In den letzten Jahren haben LEDs herkömmliche Natriumdampflampen (NDL) nahezu vollständig verdrängt, da sie deutlich energieeffizienter sind und darüber hinaus ein perfektes Lichtspektrum bieten.

Warum Vollspektrum LED Grow Lampen die beste Wahl sind

Wenn du dich für LED Grow Lampen entscheidest, solltest du unbedingt auf ein sogenanntes Vollspektrum achten. Diese Lampen simulieren nämlich das natürliche Sonnenlicht und bieten folglich alle Wellenlängen, die die Pflanze in den verschiedenen Lebenszyklen benötigt.

  • Blaues Licht (Wachstumsphase): Fördert insbesondere ein kompaktes, buschiges Wachstum und kräftige Stängel.
  • Rotes Licht (Blütephase): Stimuliert hingegen die Blütenbildung und sorgt für dichte, harzige Buds.
  • Infrarot und UV: Darüber hinaus integrieren hochwertige Modelle auch diese Spektren, um die Harzproduktion und die Abwehrkräfte der Pflanze zu steigern.
Infografik Lichtspektrum

Der größte Vorteil von LEDs ist zweifellos ihre Effizienz. Sie wandeln nämlich deutlich mehr Strom in nutzbares Licht um und produzieren außerdem weniger Abwärme. Dadurch wird die Klimakontrolle in deinem Growzelt wesentlich einfacher, weil du weniger Probleme mit Hitzestau bekommst.

PPFD und Wattzahl: Worauf du bei LED Grow Lampen achten musst

Viele Anfänger schauen beim Kauf lediglich auf die Wattzahl. Doch die allein sagt tatsächlich wenig über die tatsächliche Lichtleistung aus. Viel wichtiger ist hingegen der PPFD-Wert (Photosynthetic Photon Flux Density), denn er misst die tatsächlich nutzbare Lichtmenge.

Infografik Ppfd Footprint

PPFD gibt an, wie viele für die Photosynthese nutzbare Lichtteilchen (Photonen) pro Sekunde auf einer bestimmten Fläche ankommen. Für die Blütephase von Cannabis strebt man deshalb einen PPFD-Wert von etwa 600 bis 1000 µmol/m²/s an. Achte daher bei den Herstellerangaben unbedingt auf die Ausleuchtungskarte (Footprint), um zu sehen, ob die Lampe deine Anbaufläche gleichmäßig abdeckt. Laut grow.de ist die gleichmäßige Ausleuchtung einer der wichtigsten Faktoren für den Ertrag.

Der richtige Abstand bei LED Grow Lampen zur Pflanze

Ein häufiger Anfängerfehler ist der falsche Abstand zwischen Lampe und Pflanzenspitze. Hängt die Lampe nämlich zu hoch, vergeilen die Pflanzen (sie wachsen folglich spargelig in die Höhe). Hängt sie hingegen zu niedrig, kann es zu Lichtstress oder Verbrennungen (Light Burn) kommen.

Infografik Lampenabstand

Als Faustregel gilt deshalb für die meisten modernen Vollspektrum-LEDs (ca. 200-300 Watt):

  • Sämlinge: 60 – 80 cm Abstand (oder Lampe stark dimmen)
  • Wachstumsphase: 45 – 60 cm Abstand
  • Blütephase: 30 – 45 cm Abstand

Lies jedoch immer die spezifischen Empfehlungen des Herstellers, da die Intensität je nach Modell stark variieren kann. Außerdem solltest du die Pflanzen in den ersten Tagen nach dem Umstellen genau beobachten, um rechtzeitig auf Lichtstress reagieren zu können.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu LED Grow Lampen

Wie viel Watt brauche ich für ein 80×80 cm Growzelt?

Für eine Fläche von 80×80 cm (0,64 m²) ist grundsätzlich eine LED Grow Lampe mit einer realen Leistungsaufnahme von 200 bis 250 Watt optimal, um in der Blütephase hervorragende Ergebnisse zu erzielen.

Kann ich eine normale LED-Glühbirne verwenden?

Normale Haushalts-LEDs reichen zwar für die Anzucht von Sämlingen aus, sind jedoch für die Wachstums- und Blütephase von Cannabis viel zu schwach und haben darüber hinaus nicht das richtige Lichtspektrum.

Von cannabinus

Gebt den Hanf Frei!!!

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