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Hier erfahrt ihr alles rund um das Thema Hanf

Kategorie: Hanfsorten Genetiken (Seite 2 von 3)

Purple Haze, das lila wunder der Cannabispflanzen.

Purple Haze

Purple Haze ist mitunter eine der ersten Cannabis-Pflanzen, die lila Farbene Blüten besitzt. Den Namen verdankt sie ihrer Färbung und vor allem dem Musiker Jimi Hendirx’s der im Jahr 1967 die Singel “Purple Haze” veröffentlichte hat. Ein weiteres Merkmal das sie aufweist sind die vielen Trichome, die das Gras fast so aussehen lässt, als wäre es bestäubt mit einer dicken Schicht Staubzucker. Ihren Ursprung kann man nur erahnen, aber vermutet wird dass sie aus einer Kreuzung von Purple Thai und Haze entsprungen ist.

Purple Haze Wirkung

Durch den Trocknungsprozess entsteht ein intensiv süßlicher Geruch im Trockenraum. Eben wie der Duft schmeckt Purple Haze auch – Der Geschmack reicht von süß-erdig bis hin zu scharf Würzig, unterlegt mit einem Beerenartigem Geschmack. Die Wirkung tritt unmittelbar, ohn vorwarnug ein und ist stark. Eine intensive Euphorie und Engergieschübe werden deinen Körper Aufreiben. Ab diesem Zeitpunkt ist die Wirkung nicht mehr zu bremsen. Deine Kreativität wird beflügelt und es umgibt dich eine ganzheitliche Zufriedenheit. Das High ist aber dennoch eher klar.

Komplett ins Nirvana befördert Dich Purple Haze nicht, aber für diesen Zustand kann man gut und gerne auf eine Amnesia Haze zurückgreifen.

AK-47 von Serious Seeds – eine Legende die für sich spricht!

ak-47

Bei der Sorte AK-47 von Serious Seeds handelt es sich um eine Grassorte, die ihren Namen dem bekannten Gewehr AK47 verdankt. Dabei ist das Synonym nicht auf ihre Wirkung bezogen. Diese Cannabissorte setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. AK-47 hat mit mexikanische, thailändische, Kolumbianische und afghanische Wurzeln. Wenige Skunk-Gene beinhaltet diese Sorte auch! Bereits in den 90er Jahren wurde die AK47 von Simon dem Züchter und Inhaber von Serious Seeds erschaffen, nach hohen Platzierungen im Jahre 1994 und 1995 gelang auch dem Züchter mit der AK-47 Sorte das Kunststück, ,mit ihr noch Jahre später i Auszeichnungen zu erhalten, so auch als drittbeste Sativa beim 99er High Times Cup. Insgesamt konnte sie bei Cannabis Cups 8 Preise abräumen.

Eigenschaften:

Sorte: 20 % Indica, 80 % Sativa
Kreuzung: Columbian x Mexican x Thai x Afghani
Ertrag: 500 g/m²
Anbau: Indoor, Glashaus, Outdoor
Blütezeit: 9 Wochen
Erntezeitpunkt: Ende Oktober

 

AK-47 Wirkungen

 

Am Beginn des Genusses, macht sich in deinem Körper eine sanfte Entspannung breit. Langsam aber stetig steigert sich dieses Gefühl der vollkommenen Ruhe. Ein weitaus andere Wirkung wie man eigentlich durch den Namen Erwarten würde. Der Höhepunkt des Rausches endet mit Verträumtheit, die dich innerlich aufhorchen lässt. Die Gedanken kreisen permanent um sich selbst, wobei immer wieder kleine Flash-Schübe überraschend auftreten; Lach-, Fress- und Redeflash sind Typisch und wechseln sich ab. Der perfekte Rausch, im gemütlich mit Freunden Zeit zu verbringen oder anderswertig aktiv zu sein.
Geschmacklich lehnt sie sich an ihren Skunk vorfahren (Engl.: Stinktier) an. Ein erdiger Skunk Geschmack mit leichten süß-blumigen Nuancen, die vor allem beim Vaporisieren erkennbar werden.

Definitiv etwas für Feinschmecker und Connaisseur!

 

Super Silver Haze

Super Silver Haze by Greeun House Seeds

Super Silver Haze by Greeun House Seeds

Super Silver Haze wurde im Jahre 1994 von der Seedbank Greenhouse Seeds erzeugt, es handelt sich hierbei um einen hybriden der sich aus Haze, Northern Lights und Skunk #1 zusammensetzt, so vereint diese Sorte drei sehr bekannte Strains.  Nur drei Jahre, nach der Markteinführung hat diese Sorte beim High Times Cannabis Cup 1997, 1998 und 1999 Gewinne eingefahren, somit gehört diese Sorte zu den „must have“  der Cannabissorten. Die sehr vielfältigen Gene haben zu einer soliden Sativa mit starker Wirkung geführt.

Super Silver Haze Wirkung

Wenn dir Sativas nicht sagen, probiere diese Sorte einfach. Impulsives,  massives sowie erhabenes Glücksgefühle gepaart mit starker Euphorie und körperlichem Antrieb verleihen Super Silver Haze Kultstatus. Für Partyleute und Aktiven Menschen ist es ein Ideale Sorte. Der rausch ist explosionsartig, Langanhaltend und sehr stark. Dies ist der Kombination aus THC: 18% CBD: 1.08% CBN: 1.95% zu verdanken.

Vom Geschmack her ist sie Zitronenartig  und süß auch Gelegenheitskonsumenten bleibt dies Feinschmecker Sorte lange im Gedächtnis.

 

Hier findest Du ein review über Super Silver Haze von Green House Seeds

Super Silver Haze by Greenhouse Seeds (Cannabis review)

Gastbeitrag by Mellanie Griffin

Super Silver Haze by Greeun House Seeds

Super Silver Haze by Greeun House Seeds

Einer der faszinierendsten Aspekte von Cannabis ist, dass jede Sorte die Fähigkeit besitzt, Menschen in ganz andere Weise zu beeinflussen. Nehmen wir zum Beispiel die Haze-Stämme,  die liebe sanfte geistige Anregung die sie bieten. Mein Freund, Mary, findet anderer Seits, die Sorte viel zu rassig und unangenehm.

Also, als wir in Niederlanden waren und den Greenhouse Cannabis Coffee Shop besuchten, fing sofort Super Silver Lemon Haze mein Auge. Mary wusste sofort, dass ich mich auf einen dieser Stämme konzentriere.

Obwohl ich nicht das Glas (war unter Verschluss hinterer dem Tresen) öffnen konnte, um die frostigen Nuggets zu begutachten, dennoch reichte die Empfehlung des Verkäufers, um mich zum Kauf zu animieren.

„Super Silver Haze Kaufen: Super Lemon Haze von Greenhouse Seeds ab 22,50 EUR

Ich beschloss, aber dennoch eine schwere Beruhigende Purple Art „Chemdog“ dazu zu kaufen, als gute Nacht Jolly zu verwenden um einen richtig Tiefen Schlaf zu bekommen und die SSLH vor der morgigen Museumstag zu rauchen.

Als ich aufwachte, war ich noch ein wenig groggy (vermutlich dank der Chemdog Purple Art), so habe ich eine schnelle Tasse Kaffee getrunken und bin unter die Dusche gehüpft. Sobald ich fertig mit dem Morgentlichen Badritual war, rollte ich zwei Tüten – einen sslh Jolly für mich und einen Chemdog für Mary, der war immer noch breit.

Als ich die sslh Buds zerbrach, waren sie extrem klebrig und dichter als die meisten Haze Sorten die ich gesehen habe. Nach Green House ‘Webseite zu folge, ist Super Silver Lemon Haze eine Kreuzung aus Skunk, Northern Lights und Super Silver Haze. Der erstere erklärt wahrscheinlich die Dichte, zusammen mit den anderen den Duft. Es hatte einen dumpfen, aber flippige Zitrusduft, fast wie eine Schachtel voll Lemontrops. Nachdem ich es brach, musste ich meine Hände waschen, um das klebrige Harz von den Fingern zu bekommen.

Sobald die Joints gerollt waren, gingen Mary und ich nach draußen um einen zu rauchen. Zuerst nahm ich einen trockenen Hit. Es war leicht Zitronig, mit einer Süße, die ich in meiner Nase spüren konnte. Ich zündete ihn an und nahm einen Zug. Der Zitronengeschmack tauchte mehr im Rauch als im Hit auf.

Als ich diesen Joint rauchte, war ich einen Hustenanfall sehr nahe. Ich kämpfte um die Hustenanfall zu übertauchen. Ich weiß nicht, warum ich fast Husten musste, vermutlich war es der beißende Geruch des Rauches, aber ich fing mich bald und auf meinem Gesicht breitete sich ein breites Lächeln aus.

Wir haben versucht, mit dem taxi in die Innenstadt zu gelangen, weil Marys Fersen schmerzten, aber es dauerte zu lange, so beschlossen wir, die 10 Minuten zu Fuß zu gehen. Ich konnte hinter meiner Sonnenbrille fühlen wie meine Augen entspannen und sehr klein werden.

Als wir ankamen, fühlte ich mich als schwebte ich über den Portstein, ein Gefühl, das durch eine leichtes grippeln begleitet wurde. Wir haben uns für den Heutigen Trip entschlossen das Van Gogh Museum zu besuchen und haben uns kurzer Hand Eintrittskarten besorgt. Mary musste sogleich auf die Toilette und ich brauchte etwas für meine trockene Kehle, so ging ich auf eine Mission, um eine Tasse Kaffee zu finden. Als ich zurückkam, wurde ich von einem Seattler Kumpel, Eric begrüßt. Wie klein ist die Welt, ohne aus zumachen Traf Mary, Eric mit seiner Freundin.
Nach einem tollen Tages Trip mit Eric und Vanessa seiner Freundin, fing auch langsam das high der SSLH zu verblassen an. Der Rest des Tages verlief humorvoll und feucht fröhlich.

Mellanie & Mary

Mellanie & Mary in Amsterdamm

Viele Leute mögen nicht die Rassigkeit einiger Sativa Stämme. Ich schätze aber, ihre Fähigkeit, mich in Gang zu bringen, vor allem am Morgen, wenn ich groggy bin trotz einer vollen Nachtruhe. Auch die kurzen Wellen der Paranoia konnten bis jetzt nicht meine Affinität für das süße, zerebrale high erschüttern.

Was soll ich sagen? Ich bin halt ein begeisterte Haze Raucherin.

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Hanf und seine Wirkung?

 Peyote Purple In der Familie der Maulbeergewächse gibt es in der Unterfamilie der Hanfartigen (Cannaboideae) zwei Gattungen: den Hanf (Cannabis) und den Hopfen. Der Hanf, eine zweigeschlechtige Pflanze, kommt weltweit vor und fehlt nur in den Polargegenden und den tropischen Regenwäldern. Bekannte Arten aus dieser Gattung sind unser einheimischer Faserhanf Cannabis sativa und der indische Hanf Cannabis Indica. Cannabis Ruderalis kommt als wenig bekannte dritte Art hinzu. In neuerer Zeit gehen die Botaniker davon aus, dass es sich bei diesen drei Arten nur um klima- und zuchtbedingte Varianten einer Art handelt.

Hanf ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Er liefert nicht nur Fasern, sondern auch nährstoff- und ölreiche Samen. Besondere Verehrung brachte ihm aber die Verwendung als Heilpflanze, als rauscherzeugendes Genussmittel, als Aphrodisiakum und als Sakrament zur Erzeugung von religiösen Ekstasen ein. So kann es nicht verwundern, dass der Hanf bereits vor beinahe 3000 Jahren in griechischen, indischen und chinesischen Schriften als hochgeschätzte Pflanze beschrieben wurde. Sein Gebrauch ist allerdings noch älter, wie verschiedene 6000 Jahre alte Funde belegen. Sogar im Gewebe einer altägyptischen Mumie konnte, einer Meldung der Münchner medizinischen Wochenschrift zufolge, Tehahydrocannabinol (THC) nachgewiesen werden. In GEO, wurde dies präzisiert: die THC-Werte in den Haaren lagen nach über 3000 Jahren immer noch über denen heutiger Haschischkonsumenten.

 

 

Verwendung: Verwendet werden die getrockneten weiblichen Blütenstände und jungen Blätter (=Manhuana) und das gepresste Harz der weiblichen Pflanzen (=Haschisch). Haschisch öl, das durch chemische Extraktion oder Destillation gewonnen werden kann, hat demgegenüber nur geringe Bedeutung. Meistens wird Cannabis geraucht, Marihuana entweder in Form von selbstgedrehten Zigaretten, sogenannten Joints, oder in einer Pfeife. Haschisch wird zuerst erhitzt, dann zerkrümelt und mit anderen rauchbaren Stoffen (Tabak, Damiana) vermischt ebenfalls in einer Zigarette oder einer Pfeife geraucht. Seltener wird aus Marihuana oder Haschisch (z.B. unter Verwendung von Butter) ein Tee zubereitet, Haschisch pur gegessen oder als Lebensmittelzutat verwendet, um z.B. Gebäck oder andere Süßspeisen zuzubereiten. Bekannt wurde der Fall eines deutschen Kriminalbeamten des Frankfurter Rauschgiftkomissariats K 44, der seinen Kollegen, zum Teil ohne deren Wissen, Haschischplätzchen servierte. Wirksame Inhaltsstoffe: Cannabinoide, insbesondere das Tetrahydrocannabinol (THC).

Die Cannabinoide finden sich im Harz, welches in speziellen Harzdrüsen den Blütenständen und jungen Blättern besonders der weiblichen Pflanze gebildet wird. Männliche Pflanzen enthalten ebenfalls die rauscherzeugenden Wirkstoffe, aber, je nach Sorte, oft in geringerer Konzentration. Auch in Deutschland gezogener Hanf kann rauschwirksame Stoffe bilden. Entscheidend für deren Konzentration sind in erster Linie die Qualität des Saatguts und die Intensität und Dauer der natürlichen oder künstlichen Besonnung. Von Haschisch und Marihuana sind zahlreiche Sorten auf dem illegalen Drogenmarkt erhältlich, die sich teilweise stark in der Konzentration der Cannabinoide unterscheiden. Im Allgemeinen ist diese bei Haschisch deutlich höher als bei Marihuana, bei Haschisch öl ein Mehrfaches höher als bei Haschisch. Inzwischen übertreffen holländische Hochleistung Marihuana Sorten (“Northern Lights”) oft durchschnittliches Haschisch an Potenz.

Wirkungen: Eigenartigerweise spüren die meisten Menschen keine Wirkung bei der ersten Einnahme von Cannabis, ein Effekt, der von anderen Drogen nicht bekannt ist und damit zusammenhängen soll, dass die Leber erst lernen muss, bestimmte für die Rauschwirkung bedeutsame stoffwechselprodukte zu bilden: Beim Rauchen treten spürbare Wirkungen innerhalb weniger Minuten ein. Die volle Wirkung ist nach etwa 10 bis 20 Minuten erreicht und hält zwei bis drei Stunden an. Wird Cannabis gegessen oder als Tee konsumiert, so tritt die Wirkung erst nach einer Stunde ein, kann dann allerdings 10 Stunden und länger anhalten. Die am häufigsten berichteten körperlichen Wirkungen des Cannabisgebrauchs sind eine mehr oder minder ausgeprägte Mundtrockenheit, spürbare Beschleunigung des Herzschlages bis hin zu deutlichem, gelegentlich auch unangenehm erlebtem Herzklopfen. Darüber hinaus kann es zu Anfällen von Heißhunger kommen.

Der Rausch verläuft in zwei Phasen: auf eine Anregungsphase folgt eine mehr träumerische, meditative Phase. Die im in folgenden aufgeführten Wirkungen sind den Berichten einer größeren Zahl von Konsumenten entnommen. Es handelt sich somit um subjektive persönliche Erfahrungen. Dass die aufgezählten Wirkungen meist positiv erlebt wurden, mag daher Zufall sein. Ebenso wenig sind die berichteten Verbesserungen der Sinnesleistung objektiver Natur, sondern entspringen dem subjektiven Eindruck der von Cannabis Berauschten. Nicht nur subjektiv verbessert wird allerdings das Nachtsichtvermögen, wie man einem Artikel der Zeitschrift “GEO”, entnehmen konnte. Der Einfluss von Hanf auf die Sinne wird meistens als besonders beeindruckend beschrieben. Farben werden in der Regel sehr viel klarer und leuchtender erlebt. Das Hören, das Erleben von Klang und insbesondere von Rhythmen werden ebenfalls intensiviert. Psychedelische Maler und Musiker nutzen diese Effekte gelegentlich aus. Nicht nur Gerüche werden intensiver erlebt, sondern auch das mit diesem Sinn eng verbundene Geschmackserlebnis verändert sich und erscheint dem Konsumenten deutlich verfeinert und intensiviert. Vor allem Süßes, besonders aber Schokoladehaltiges erfreut sich unter Cannabisberauschten großer Beliebtheit. Auch das Tastgefühl wird oft verstärkt erlebt. Da dies die Tastempfindung des ganzen Körpers betrifft und nicht nur die der Hände, können auch nichtgenitale erotische Aktivitäten erheblich an Attraktivität gewinnen, was manche Partnerin sonst vorspielfauler Männer besonders freuen dürfte. Die häufig verbesserte Vorstellungskraft, die Vorstellungen viel intensiver in Gefühle und körperliche Empfindungen verwandelt, kann besonders die Sexualität durchaus angenehm beeinflussen. Die Stimmung wird meist von einem entspannten Glücksgefühl, von Heiterkeit bis hin zur Albernheit bestimmt. Häufig stellt sich eine lose Folge unzusammenhängender Gedanken ein.

Bei etwas höheren Dosierungen kann es zum subjektiven Erleben des Einsseins mit der umgebenden Natur, zu ekstatisch-visionären, aber auch zu meditativ kontemplativen Zuständen kommen. Da die Grenze zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein durchlässiger wird, können vermehrt Erinnerungen an längst vergessen geglaubte Erlebnisse zu Bewusstsein kommen. In der Regel kommt es nur beim Konsum sehr hoher Dosen zu optischen und akustischen Halluzinationen. Wie ein Rausch erlebt wird, ist im Allgemeinen von den folgenden Faktoren abhängig: der Dosis, von der Umgebung, in der konsumiert wird, und von der inneren Einstellung zur Droge. Erfahrene Konsumenten vermögen den Rausch und das darin Erlebte sehr weitgehend zu steuern. Die Klarheit der Gedanken ist beim Cannabisrausch kaum beeinträchtigt.

Medizinisch hat Cannabis bei folgenden Erkrankungen positive Wirkungen gezeigt: erhöhter Augeninnendruck (Glaukom), Krampfneigung, Epilepsie, Asthma, schwere Übelkeit und Brechreiz. Synthetisches THC wurde in den vergangenen Jahren häufig in den USA verordnet, um bei chemotherapeutisch behandelten Krebspatienten mit dem starken Brechreiz, der bei solchen Behandlungen auftritt, fertig zu werden. Speziell in Zusammenhang mit AIDS macht Cannabis wieder von sich reden: auch hier kommt es, u.a. auch durch die notwendigen Medikamente, zu Appetitverlust und Verdauungsstörungen mit der Folge der Abmagerung. Diese stellt einen erheblichen Risikofaktor dar. In inzwischen zahlreichen Fällen besserten sich nach Einnahme von THC oder Marihuana der Appetit und in der Folge erhöhte sich das Körpergewicht. Dies bedeutet eine verlängerte Überlebenszeit. Dass man todgeweihten Menschen dieses bisschen möglicher Hilfe aus einer politischen Trotzhaltung heraus immer noch nicht legal zugänglich gemacht hat, ist eine skandalöse Missachtung der Grundrechte dieser Kranken. Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit schließt das Recht auf längeres Überleben ein.

Nebenwirkungen: Personen mit Kreislaufschäden sollten mit Cannabis vorsichtig umgehen, da die Pulsfrequenz erhöht wird. Schäden am Immun- und Fortpflanzungssystem werden zwar immer wieder behauptet, sind aber nach Prof. Dr. Dominiak nicht bewiesen. Das Rauchen von Cannabis kann zu Lungenschäden führen. Diese sind im Vergleich zum Schaden durch gewohnheitsmäßiges Tabakrauchen als eher gering einzustufen. Die Leistung des Kurzzeitgedächtnisses ist unter Einfluss von Cannabis reduziert. Wie andere Rauschmittel oder Medikamente kann Cannabis möglicherweise latent vorhandene Psychosen zum Ausbruch bringen. Personen, die zu psychischen Störungen neigen, sollten ebenso auf Cannabis verzichten wie diejenigen, die sich damit sozial unerträglichen Situationen entziehen wollen. Körperliche Entzugserscheinungen sind bei Cannabis nicht zu beobachten. Allenfalls können Irritierbarkeit, Nervosität und innere Unruhe für einen kurzen Zeitraum auftreten, die jedoch Anzeichen einer gelegentlich auftretenden psychischen Gewöhnung sind. Dosissteigerungen sind bei Cannabis nicht bekannt geworden. Insbesondere wenn Cannabis zu häufig im Übermaß eingenommen wird, kann es in Einzelfällen zu sogenannten Flashbacks, kurzdauernden Rauschzuständen ohne vorherige Drogeneinnahme, kommen. Genügend Zeit, um mit dem Auto am Straßenrand anzuhalten, verbleibt allemal. Ebenfalls zu den seltenen Erlebnissen gehören angstbeladene Zustände unter Cannabis. Wenn, dann kommt dies vor allem bei hohen Dosen und ungeübten Benutzern vor. Da die Intensität von Halluzinationen unter Cannabis weniger ausgeprägt ist als unter anderen Drogen und die geistige Klarheit kaum beeinträchtigt wird, ist dieser Zustand in der Regel schnell durch Zuspruch und evtl. durch Verabreichung zuckerhaltiger Getränke beherrschbar. Unbewusste Ängste des Benutzers spielen hier eine größere Rolle als die eigentliche Drogenwirkung. Einzelne Autoren, besonders Nahas, berichten von wesentlich schwerwiegenderen Nebenwirkungen durch Haschischkonsum. Nahas ist allerdings selbst in der Fachwelt sehr umstritten, nicht zuletzt auch deshalb, weil seine Erkenntnisse primär auf der Zwangsfütterung von Nagetieren mit übergroßen Mengen von Cannabis beruhen. Neuere Autoren, z.B. Prof. Dr. Dominiak, weisen eine Übertragbarkeit dieser Versuche auf den Menschen zurück.

Bezugsquellen: Haschisch und Marihuana sind nur in den Niederlanden und einigen asiatischen Ländern straffrei erhältlich. Die Einfuhr von Cannabis auch aus solchen Ländern in die BRD ist verboten. Dies gilt auch für Samen. Auch holländische Hochleistungssamen sind in der BRD nicht frei erhältlich, ihr Besitz ist verboten. Cannabissamen gibt es, im Versand z.B. bei Mr. Hanf, Global Import Export und bei anderen Firmen.

Besitz und die Weitergabe von lebenden oder getrockneten Pflanzen oder daraus gewonnen Produkten (Ausnahme: Fasern) ist strafbar. Vom Konsum muß daher abgeraten werden.

 

 

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